KI-Workshop für den Mittelstand | KI-Readiness & Agilität

Nach mehreren KI-Workshops mit mittelständischen Betrieben fällt mir vor allem eines auf: Das Problem ist fast nie die Technik. Es ist die fehlende Entscheidung, wo man anfängt.

Nach mehreren KI-Workshops mit mittelständischen Betrieben fällt mir vor allem eines auf: Das Problem ist fast nie die Technik. Es ist die fehlende Entscheidung, wo man anfängt.

Drei Muster tauchen immer wieder auf.

Erstens: KI ist längst im Haus, nur niemand weiß, wer was nutzt. In fast jedem Workshop kommt im Lauf des ersten Vormittags heraus, dass einzelne Mitarbeiter seit Monaten mit ChatGPT arbeiten – für Angebote, für E-Mail-Entwürfe, für Übersetzungen. Ohne Absprache, ohne Regeln, manchmal mit Kundendaten, die da nicht hingehören. Die Geschäftsführung erfährt das oft erst im Workshop. Der erste Gewinn ist deshalb nicht ein neues Tool, sondern schlicht Überblick.

Zweitens: Der naheliegende Anwendungsfall ist selten der beste. Viele kommen mit einer fixen Idee – „wir wollen einen Chatbot für den Kundenservice“. Wenn wir dann Aufwand und Nutzen nebeneinanderlegen, landet fast immer ein unscheinbarerer Fall vorn: die Angebotserstellung, die Dokumentation, die immer gleiche Antwort-Mail. Die Fälle, die nach Zukunft klingen, sind teuer und riskant. Die Fälle, die nächste Woche eine Stunde am Tag sparen, sind unspektakulär – und genau deshalb richtig.

Drittens: Die DSGVO ist kein Showstopper, aber sie kommt zu spät. Kaum jemand hat geklärt, was bei einem US-Tool mit dem Datentransfer passiert oder ob der Betriebsrat mitreden muss. Das ist lösbar – aber nur, wenn man es vor dem ersten Echteinsatz klärt, nicht danach. Wir ziehen den Datenschutz-Check deshalb bewusst nach vorne, an den konkreten Fall. Abstrakt schreckt er ab; am eigenen Beispiel wird er handhabbar.


Die wichtigste Erkenntnis betrifft die Arbeitsweise

Der Reflex vieler Betriebe ist, KI groß aufzuziehen – Strategiepapier, Lenkungskreis, Roadmap über zwölf Monate. Damit verspielt man genau den Vorteil, den ein Mittelständler gegenüber dem Konzern hat: die kurze Entscheidung.

Die Workshops, aus denen hinterher tatsächlich etwas wird, enden nicht mit einer Strategie. Sie enden mit einem einzigen kleinen Schritt, den man in zwei Wochen testen kann. Funktioniert er, baut man darauf auf. Funktioniert er nicht, hat man wenig verloren und viel gelernt.

KI-Readiness im Mittelstand heißt nach diesen Workshops nicht „eine fertige KI-Strategie haben“. Es heißt: wissen, wo man anfängt – und klein genug anfangen, dass man es ohne Budgetrunde tun kann.

Zwei Formate, je nachdem wo Sie stehen

Genau diese Arbeitsweise steckt in unseren KI-Workshops – in zwei Formaten. Wer selbst noch sortiert, startet im 1:1. Wer schon weiß, dass das Thema ins Team gehört, nimmt den Workshop.

1:1 für Geschäftsführer

KI-Workshop für Geschäftsführer

Ein halber Tag, nur Sie und ein Geschäftsführer von uns. Wir klären an Ihrem Fall, welcher KI-Anwendungsfall sich lohnt, welcher Umsetzungsweg zu Ihren Daten passt und was rechtlich zu beachten ist. Sie gehen mit einer Entscheidungsgrundlage für den nächsten Führungskreis.

Team-Workshop vor Ort

KI-Workshop für Teams

Anderthalb Tage vor Ort mit acht bis vierzehn Mitarbeitenden. Ihre Bereiche arbeiten gemeinsam an einem Anwendungsfall – von der Bewertung über den Umsetzungsweg bis zum DSGVO-Check und dem ersten testbaren Schritt.

Starten Sie Ihren KI Workshop mit Vertical Meters

Sie überlegen, wo KI in Ihrem Betrieb der richtige erste Schritt wäre? Genau das klären wir im KI-Workshop – im 1:1 für Geschäftsführer oder im Team vor Ort.